Mammographie

Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust.

Sie ist eine zuverlässige Methode um eine Krebserkrankung und deren Vorstufen zu erkennen.

Das Bild zeigt einen krebsverdächtigen Knoten in der Brust.

Unser Röntgenapparat für Mammographien

 

Ein Knoten in der Brust - was ist zu tun?

  • Tastuntersuchung durch den Frauenarzt
  • Mammographie
  • Ultraschalluntersuchung
  • Gegebenenfalls operativer Eingriff

Vorsorge und Früherkennung von Brustkrebs

Wichtig ist die regelmäßige Selbstuntersuchung einmal im Monat nach Periodenende. Hierbei können Veränderungen an der Brust (Knotenbildung, Hauteinziehung, Brustwarzeneinziehung) frühzeitig bemerkt werden. Im Rahmen der jährlichen Krebsvorsorge wird die Brust zusätzlich vom Arzt abgetastet.

Der Ultraschall ist eine ergänzende Methode, die die Mammographie derzeit noch nicht ersetzen kann. Es ist aber damit möglich, unklare mammographische Befunde zu differenzieren.

Ergibt sich aus den bisherigen Untersuchungen der Verdacht auf eine Krebserkrankung, so wird nicht - wie viele Patientinnen befürchten - sofort die Brust entfernt, sondern grundsätzlich an einer kleinen Gewebeprobe die Diagnose durch den Pathologen bestätigt. Dies kann in örtlicher Betäubung einige Tage vor der Operation geschehen oder auch im sog. Schnell-schnittverfahren während der Operation.

Heutzutage wird nahezu an allen Kliniken wenn möglich brusterhaltend operiert. Hat der Knoten eine Größe, bei der ein brusterhaltendes Operieren zunächst nicht möglich wäre, so kann man sehr häufig eine Tumorverkleinerung durch eine neoadjuvante (vorgeschaltete) Chemotherapie bewirken.

Sollte eine komplette Brustentfernung nicht zu vermeiden sein, so kann die Brust nach ca. 6 Monaten neu aufgebaut werden.

 

Seit dem 1.1.2018 arbeiten wir mit dem modernsten digital Mammographie System FUSION der Firma SIEMENS.

Wesentliche Vorteile gegenüber der konventionellen Mammographie sind die Reduktion der Strahlendosis um bis zu 20%,die konstante Bildqualität,die bessere Kontrastauflösung,die höhere Nachweisrate von Mikroverkalkungen,die kürzere Untersuchungsdauer und die Möglichkeit der digitalen Nachbearbeitung durch den untersuchenden Arzt.

Ab 35 Jahren wird eine sog. Basismammographie empfohlen.

Bei familiärem Risiko für Brustkrebs sollte diese Basismammographie bereits mit 30 Jahren erfolgen.

Spätestens ab dem 50. Lebensjahr wird die Mammographie
in 1- bis 2-jährigen Intervallen empfohlen.

 

Die Abbildung zeigt einen krebsverdächtigen Knoten in der linken Brust.

Frauenarztpraxis Dr. med. Gabor Ronay • Anton-Bruckner-Str. 6 • 91315 Höchstadt • Tel: 0 91 93 - 86 55 • raro91315@t-online.de